Magnesium L-Threonat

Heillexikon

Bezeichnung: Magnesium L-Threonat

Weitere Bezeichnungen: Mg-L-Threonat, Magnesium-Threonat, Magtein®

Information: Magnesium liegt in unterschiedlichen Verbindungen vor, die sich in ihrer Wirkung und Aufnahme im Körper unterscheiden. Besonders hervorzuheben ist Magnesium-L-Threonat, da diese Form die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Dadurch erreicht sie direkt das Gehirn, unterstützt dort die Nervenzellen, verbessert die Signalübertragung und kann so Gedächtnis, Lernfähigkeit und geistige Leistungsfähigkeit fördern. Gerade im Zusammenhang mit Demenz-Prophylaxe und der Nachsorge nach neurologischen Erkrankungen spielt Magnesium-L-Threonat eine besondere Rolle.

Wirkung: Erhöht den Gehirn-Magnesiumspiegel, unterstützt synaptische Plastizität und kognitive Funktionen, fördert die Signalverarbeitung

Dosierung: 1.500–2.000 mg täglich, aufgeteilt in 2–3 Gaben (entspricht ca. 100–200 mg elementarem Magnesium)

Maximale Dosierung: Bis zu 2.000 mg Magnesium-L-Threonat täglich üblich (ca. 144–200 mg elementares Magnesium)

Wirkungseintritt: Erste Wirkung teils innerhalb von Stunden, volle Effekte meist nach Tagen bis Wochen

Wirkungsdauer: Mehrere Stunden; bei geteilten Gaben 2–3× täglich

Wechselwirkungen: Kann die Aufnahme von Tetracyclinen, Fluorchinolonen, Bisphosphonaten und Levothyroxin beeinträchtigen – Einnahme zeitlich trennen (2–4 Stunden Abstand); mögliche Konkurrenz mit Eisen, Zink, Calcium

Nebenwirkungen: Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerz, Müdigkeit; selten Blutdruckabfall bei empfindlichen Personen

Aspekte:
Schlaganfall: Unterstützt die Erholung neuronaler Funktionen nach ischämischen Ereignissen
Demenz: Trägt zur Verbesserung kognitiver Prozesse bei und unterstützt Gedächtnisleistung
Gehirngesundheit: Erhöht gezielt den Magnesiumspiegel im Gehirn und fördert synaptische Aktivität

Aspekte: Schlaganfall, Demenz, Gehirngesundheit

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