Seit dem letzten Teil – Teil 3 – sind 161 Tage vergangen.
Numerologisch:
1 + 6 + 1 = 8
Die 8 steht klassisch für:
• Kraft
• Ausgleich (oben–unten, Materie–Geist)
• Manifestation
• Verantwortung und karmisches Gleichgewicht
Im Hinblick auf Teil 4 wird diese Bedeutung konkret. Die Kraft zeigt sich in der deutlichen geistigen Klarheit. Der Ausgleich spiegelt das neue Zusammenspiel von Körper und Bewusstsein wider. Die Manifestation ist der sichtbare Unterschied im Alltag. Die Verantwortung liegt darin, diese Erkenntnis klar auszusprechen.
Teil 4 entsteht genau aus dieser Manifestation heraus: Die neuen Erkenntnisse zeigen eindeutig, dass Nahrungsergänzungen für mich einen Unterschied wie Tag und Nacht machen.
Also die körperlichen und geistigen Veränderungen bei mir sind so bedeutungsvoll, dass ich davon ausgehe, dass ich unter normalen Wohnbedingungen wieder halbtags arbeiten kann.
Kommen wir nun zu den Erfahrungen der vergangenen 161 Tage.
1. Erkenntnis
Also nahm ich einen B-Komplex mit 10 mg Vitamin B6 ein und ergänzte zusätzlich 25 mg B6 nach meinem Schlaganfall, sodass ich insgesamt auf 35 mg täglich kam. Nach einiger Zeit stellte ich gelegentlich fest, dass meine Hände kribbelten und sich anfühlten, als würden sie einschlafen. Medizinisch bezeichnet man dieses Kribbeln als Parästhesie.
Ich habe mich an falschen oder besser gesagt veralteten Mengenangaben orientiert, aber sicher gilt maximal 25 mg pro Tag, wobei die Empfehlung bei 12 mg nach Angaben der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) liegt.
2. Erkenntnis
Es geht um die unterschiedliche Verträglichkeit und Dosierung verschiedener Lithiumverbindungen. Wie ich in Artikel 2 bereits geschrieben habe, hatte ich zu Beginn täglich 1 mg Lithiumorotat eingenommen und dann schnell auf Lithiumchlorid umgestellt. Danach traten Symptome auf, die ich als ein beginnendes Serotonin-Syndrom gedeutet habe. Mittlerweile, seit etwa Dezember 2025, nehme ich wöchentlich an ungefähr vier Tagen drei bis acht Tropfen Lithiumchlorid ein, also etwa 3–8 mg Lithium. Im Nachhinein vermute ich, dass es sich bei den früheren Beschwerden nicht um ein beginnendes Serotonin-Syndrom gehandelt hat, sondern vielmehr um eine Überreaktion.
Medizinisch lässt sich diese Überreaktion als vorübergehende neurochemische Dysregulation in der postischämischen Adaptationsphase erklären. Nach einem Schlaganfall ist die neuronale Homöostase noch instabil; eine Dosissteigerung auf 3–7 mg Lithiumchlorid kann in dieser Phase eine dosisabhängige zentrale Übererregbarkeit mit vegetativer Symptomatik auslösen.
3. Erkenntnis
Ich habe mit PQQ experimentiert. Dabei traten teilweise Nebenwirkungen auf, die sich als gegenteilige Wirkung zeigten, insbesondere starke Müdigkeit. Zudem habe ich keinen deutlichen Unterschied festgestellt, ob ich PQQ einnehme oder nicht.
Medizinisch kann erklärt werden, dass PQQ auf die Mitochondrien wirkt und oxidative Prozesse sowie die zelluläre Energieproduktion beeinflusst. Bei sensibler neurochemischer Regulation kann diese Modulation vorübergehend zu einer Verschiebung im zellulären Redox-Gleichgewicht führen. Eine solche metabolische Anpassungsreaktion kann sich paradoxerweise als Müdigkeit äußern.
Bleibt die mitochondriale Leistungsfähigkeit im Ausgangszustand ausreichend, kann zusätzlich kein spürbarer Effekt auftreten.
4. Erkenntnis
Ich habe die Dosierung von Vitamin B12 je nach PSF angepasst. In Phasen mit höherem Bedarf nahm ich zweimal täglich 12 Tropfen mit insgesamt 500 µg ein, teilweise auch dreimal täglich.
Medizinisch kann erklärt werden, dass Vitamin B12 eine zentrale Rolle in der Methylierung, der Myelinsynthese und im Energiestoffwechsel spielt. In Phasen erhöhter neurobiologischer Belastung kann der funktionelle Bedarf vorübergehend steigen. Eine zeitweise höhere Zufuhr kann die neuronale Signalverarbeitung und die zelluläre Energieproduktion stabilisieren und dadurch spürbar positive Effekte bewirken.
Das waren nun die wichtigsten Ergebnisse der vergangenen 161 Tage. Hier nun die aktualisierte Liste meiner täglichen Nahrungsergänzungen:
Morgens gegen 8 Uhr:
● GABA: 2 Kapseln à 500 mg | Amazon-Link
● L-Theanin: 1 Kapsel à 200 mg | Amazon-Link
● Methylenblau: 16 Tropfen in warmem Wasser | Amazon-Link
● Vitamin-B-Komplex: 1 Tablette | Amazon-Link
● Vitamin B12: 12 Tropfen = 5000 µg | Amazon-Link
Zum Frühstück gegen 10 Uhr:
● Phosphatidylserin: 1 Kapsel à 150 mg | Amazon-Link
● Acetyl-L-Carnitin: 1 Kapsel à 500 mg | Amazon-Link
● Citicolin (CDP-Cholin): 1 Kapsel à 250 mg | Amazon-Link
Mittags zwischen 13 und 14 Uhr:
● Phosphatidylserin: 1 Kapsel à 150 mg | Amazon-Link
● Acetyl-L-Carnitin: 1 Kapsel à 500 mg | Amazon-Link
● Citicolin (CDP-Cholin): 1 Kapsel à 250 mg | Amazon-Link
● Lion’s Mane (Löwenmähne): 2 Kapseln à 500 mg | Amazon-Link
● L-Theanin: 1 Kapsel à 200 mg | Amazon-Link
● GABA: 2 Kapsel à 500 mg | Amazon-Link
● Vitamin B12: 12 Tropfen = 5000 µg | Amazon-Link
Nachmittags gegen 17 Uhr:
● Lithiumchlorid: 3 – 8 mg (etwa 4× die Woche) | Alchemist.de-Link
Zum Abendessen zwischen 19 und 20 Uhr:
● Lion’s Mane (Löwenmähne): 2 Kapseln à 500 mg | Amazon-Link
● L-Theanin: 1 Kapsel à 200 mg | Amazon-Link
● GABA: 1 Kapsel à 500 mg | Amazon-Link
● Magnesium L-Threonat: 1 Kapsel à 500 mg | Amazon-Link
● Astaxanthin: 1 Kapsel à 8 mg | Amazon-Link
● Omega-3: 1 Portion à 5 ml (EPA 350 mg, DHA 1050 mg) | Amazon-Link
Optional: Vitamin B12, ~ 12 Tropfen à 500 µg | Amazon-Link
An dieser Stelle möchte ich sagen, dass ich aktuell von Bürgergeld lebe, also vom regulären Satz. Bislang habe ich meine Nahrungsergänzungen durch den Verkauf von Inventar aufgrund meiner Hausrat-Reduzierung finanziert. Im Januar sind mir nach und nach verschiedene ausgegangen, nämlich diese hier:
• Phosphatidylserin (QIDOSHA)
• CDP-Cholin / Citicolin (QIDOSHA)
• Acetyl-L-Carnitin (QIDOSHA)
• Astaxanthin 8 mg (Naturkur)
Seitdem habe ich folgende Verschlechterungen festgestellt:
• Zunahme der Post-Stroke-Fatigue (PSF)
• deutlich schlechtere Konzentrationsfähigkeit
• erhöhte nervliche Instabilität
• verstärkte depressive Symptome
• gesteigerte Ängstlichkeit
• spürbare Abnahme der allgemeinen körperlichen und geistigen Fitness
Diese Verschlechterungen würde ich als extrem gravierend bezeichnen. Nun schlage ich mich seit dem 02.02. wieder mit dem bescheuerten Jobcenter wegen eines Darlehens herum, um diese Stoffe und auch andere wieder zu beschaffen.
Was ich nun abschließend sagen möchte: Dieser Weg zur Stabilisierung meiner Gehirngesundheit, welcher sich durch die Reduzierung der PSF auch sehr stark auf meine körperliche Belastbarkeit auswirkt, führt zu einer spürbaren Verbesserung meiner allgemeinen körperlichen und geistigen Fitness, zu stabilerer Konzentration, größerer innerer Ausgeglichenheit, innerer Sicherheit und Zuversicht sowie zu einer deutlich gefestigten und positiven Grundstimmung.