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Was einem die Götter in Weiß, also die Ärzte der Schulmedizin, nach einem Schlaganfall nicht sagen, ist Folgendes: Nach einem Schlaganfall ist das Demenzrisiko im ersten Jahr um etwa 150 bis 200 % höher als bei gleichaltrigen Menschen ohne Schlaganfall. Nach mehreren Schlaganfällen steigt das Risiko weiter an: Je nach Zahl und Schwere der Infarkte liegt es dauerhaft um ungefähr 180 bis 570 % über dem Basisrisiko – am unteren Ende bei wiederholten milden Ereignissen, am oberen Ende bei zwei oder mehr moderat-schweren Schlaganfällen.
Diese Prozentwerte sind bewusst sehr hoch dargestellt und sollen verdeutlichen, dass das Risiko, nach einem Schlaganfall an Demenz zu erkranken, wesentlich höher ist.
Ich weiß, wovon ich spreche – nicht nur als jemand, der selbst drei Schlaganfälle überlebt hat, sondern auch als Mensch, der hautnah miterlebt hat, was Demenz mit einem Menschen macht. Im August 2021 stellte ich fest, dass meine Mutter an Demenz erkrankt war. Zu diesem Zeitpunkt war die Demenz meiner Mutter so weit fortgeschritten, dass sie mich als ihren Sohn nicht mehr erkannte. Ihre Diagnose lautete: Vaskuläre Demenz vs. Morbus Binswanger.
Morbus Binswanger ist eine der schwersten Formen der vaskulären Demenz. Diese Form der Demenz entsteht durch chronische Minderdurchblutung der tiefen weißen Hirnsubstanz, meist als Folge von langjährigem Bluthochdruck und kleinen, oft unbemerkt bleibenden Schlaganfällen. Die Schäden bauen sich schleichend über viele Jahre auf – lange bevor die Demenz überhaupt erkannt wird.
Zunächst habe ich einen Pflegedienst organisiert, welcher meine Mutter versorgte, doch ihre gesundheitliche Situation verschlechterte sich dermaßen, dass es nur zwei Optionen gab: entweder Pflegeheim oder Pflege durch mich selbst. Da meine Mutter praktisch alles für mich getan hat, brauchte ich nicht zu überlegen und habe sie zu mir geholt. In dieser Zeit, also vom 05.05.2022 bis zu ihrem Tod am 02.04.2023 und somit genau 333 Tage, habe ich miterlebt, wie sie zunächst inkontinent wurde und schließlich aufgrund der Demenz nicht mehr in der Lage war, zu laufen.
In den 333 Tagen, in denen ich mit Unterstützung von Pflegediensten meine Mutter gepflegt habe, inklusive des Wechselns von Windeln und des Fütterns, habe ich den gesamten körperlichen und geistigen Verfall meiner Mutter miterlebt. Dieses Erlebnis hat sich tief in mich eingebrannt und ist bis heute einer der stärksten Antriebe für alles, was ich auf diesem Gebiet tue.
Nach meinem dritten Schlaganfall am 24.09.2024 begann ich, mich intensiv mit dem Thema Gehirngesundheit und Demenzprophylaxe auseinanderzusetzen. Von dort an baute ich mein Protokoll schrittweise und sorgfältig aus, indem ich jede neue Ergänzung einzeln einführte, um Verträglichkeit und Wirkung genau beurteilen zu können. Dabei sammelte ich wertvolle Erfahrungen – darunter auch Erkenntnisse über Dosierungsgrenzen bei Vitamin B6, über die Kombination von Methylenblau und Lithium sowie über paradoxe Nebenwirkungen einzelner Stoffe wie PQQ.
Besonders aufschlussreich war die Phase Dezember 2025 und Januar 2026, als mir nach und nach fünf der wichtigsten Ergänzungen ausgingen: Methylenblau, Astaxanthin, Citicolin, Phosphatidylserin und Acetyl-L-Carnitin. Die Folgen waren unmittelbar und gravierend – rasche Erschöpfung, drastisch verschlechterte Konzentration, Probleme beim klaren Denken, erhöhte Reizbarkeit, nervliche Instabilität, verstärkte depressive Symptome und eine deutlich zunehmende Post-Stroke-Fatigue.
Sobald ich die Ergänzungen Anfang Februar wieder aufnehmen konnte, normalisierte sich der Zustand schnell wieder. Dieser direkte Vergleich war einer der klarsten Beweise dafür, wie entscheidend die Wirkung dieser Stoffe für mein tägliches Funktionieren ist.
Die Erkenntnis, dass verschiedene Nahrungsergänzungsmittel in therapeutischen Dosierungen eine wissenschaftlich begründete Wirkung auf die Gehirngesundheit und den Gefäßschutz erzielen, ist keine Spekulation – sie ist durch zahlreiche Studien belegt und wird durch meine eigenen Erfahrungen eindrucksvoll bestätigt.
Dieses Thema liegt mir aus tiefstem Herzen am Herzen. Ich trage das Schicksal meiner Mutter in mir, ich kenne die Zahlen und ich lebe täglich mit den Folgen meiner Schlaganfälle. Genau das ist der Grund, warum ich nicht aufgehört habe, zu forschen, zu beobachten und meinen eigenen Weg zu gehen – eigenverantwortlich und mit klarem Blick auf das, was wirkt.
Und die Erfolge sprechen für sich: Meine Post-Stroke-Fatigue hat sich deutlich reduziert. Ich benötige weniger Pausen als zuvor. Das Kurzzeitgedächtnis und die Aufmerksamkeit haben sich spürbar verbessert – die Vergesslichkeit, die mich nach dem dritten Schlaganfall so belastet hat, ist seltener geworden. Die veränderte Wahrnehmung beim Gehen, bei der der Boden in Bewegung unscharf wurde, hat sich deutlich gebessert. Meine innere Stabilität, meine Konzentrationsfähigkeit und meine allgemeine körperliche und geistige Belastbarkeit haben sich so stark verbessert, dass ich davon ausgehe, unter normalen Wohnbedingungen wieder halbtags arbeitsfähig zu sein. Das ist kein kleiner Erfolg – das ist ein Durchbruch, ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Diese Seite dient als Übersichtsseite zu dem Thema „Gehirngesundheit und Demenzprophylaxe“. Alle weiteren Artikel zu diesem Thema werden hier fortlaufend verlinkt.

Wegfall von fünf Ergänzungen und die Auswirkungen im Alltag
Der Artikel zeigt, dass fünf gezielte Nahrungsergänzungen die Regeneration nach mehreren Schlaganfällen deutlich unterstützen können. Sie wirken stabilisierend auf Energie, Denken und Belastbarkeit im Alltag. Ohne diese Bausteine kommt es zu spürbaren Verschlechterungen, während sich mit ihnen der Zustand wieder klar verbessert.

Gehirn im Wiederaufbau – Teil 4
Seit dem letzten Teil sind 161 Tage vergangen. In dieser Zeit habe ich meine Maßnahmen gezielt angepasst und ihre Wirkung auf Konzentration, Belastbarkeit und innere Stabilität beobachtet. Dabei zeigte sich, dass einzelne Veränderungen klar spürbar waren, während andere kaum Einfluss hatten. Die folgenden Ausführungen fassen diese Entwicklungen kompakt zusammen und ordnen sie funktionell ein.

Gehirn im Wiederaufbau – Teil 3
Gehirn im Wiederaufbau – Teil 3 beschreibt meinen persönlichen Weg, der mir spürbar geholfen hat, meine Gehirnfunktion zu stabilisieren und meine geistige Leistungsfähigkeit sehr stark zu verbessern. Dieser Ansatz hat sich für mich über die Zeit bewährt und verfolgt das Ziel der Demenzprophylaxe.

Gehirn im Wiederaufbau – Teil 2
Hier im zweiten Teil folgen wichtige Hinweise – und erstmals auch die Bezugsquellen zu den genannten Nahrungsergänzungsmitteln. Die Kombination von Methylenblau und Lithium kann sinnvoll sein, erfordert aber große Achtsamkeit und Feingefühl. Zum Schluss verweise ich auf meine Linkliste – als Grundlage für eine informierte, eigenverantwortliche Entscheidung.

Gehirn im Wiederaufbau – Schlaganfall, Demenz und die verlorene Medizin
In diesem Beitrag teile ich meine persönliche Erfahrung mit der gezielten Unterstützung der Gehirngesundheit nach einem Schlaganfall. Natürliche Mittel wie Lion’s Mane (Löwenmähne), Phosphatidylserin und Citicoline (CDP-Choline) spielen dabei eine zentrale Rolle.